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Keramikversiegelung im Winter: Lohnt sich der Schutz in der kalten Jahreszeit?

Die Wintermonate stellen für jeden Fahrzeuglack eine besondere Herausforderung dar. Streusalz, Splitt, Frost und aggressive Witterung setzen der Lackoberfläche massiv zu. Viele Autobesitzer fragen sich daher: Ist eine Keramikversiegelung im Winter überhaupt sinnvoll? Die überraschende Antwort lautet ja, und zwar mehr denn je.

Kann man ein Auto im Winter versiegeln?

Der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Keramikversiegelung ist nicht die Außentemperatur, sondern die Bedingungen während der Applikation. In unserer klimatisierten Werkstatthalle in Absberg arbeiten wir bei konstanten Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Moderne Keramikbeschichtungen wie Ceramic Pro oder Krytex benötigen eine trockene, staubfreie Umgebung und 24 bis 48 Stunden Aushärtezeit ohne Wasserkontakt. Diese Bedingungen können professionelle Detailing-Studios das ganze Jahr über problemlos gewährleisten.

Warum der Winter der ideale Zeitpunkt ist

Der größte Vorteil einer Winterversiegelung liegt im präventiven Schutz vor Streusalz-Schäden. Wie wir bereits in unserem Beitrag über Streusalz-Schäden am Autolack erläutert haben, bildet eine Keramikversiegelung eine chemisch resistente Barriere gegen aggressive Tausalze. Wer bis zum Frühjahr wartet, muss oft bereits erste Korrosionsspuren behandeln lassen.

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die deutlich einfachere Reinigung im Winter. Die hydrophobe Wirkung der Keramikversiegelung sorgt dafür, dass Winterschmutz und Salzreste einfach abperlen. Die Oberfläche trocknet schneller, was Eisbildung verhindert und das Risiko von Kratzern bei der Wäsche erheblich reduziert. Zudem ist die Belastung durch Insekten und Baumharz im Winter minimal, sodass die frische Versiegelung optimal aushärten kann.

Eine im Winter aufgetragene Keramikversiegelung ist zum Frühjahr bereits vollständig ausgehärtet und bietet dann maximalen Schutz gegen UV-Strahlung, Vogelkot und Pollen. Während andere Autobesitzer im Frühjahr erst ihre Fahrzeuge versiegeln lassen, genießen Sie bereits den vollen Schutz. Die Wintermonate sind zudem traditionell weniger stark gebucht, was kürzere Wartezeiten und flexiblere Terminplanung bedeutet.

Die richtige Pflege im Winter

Damit Ihre Keramikversiegelung ihre volle Schutzwirkung entfaltet, sollten Sie Ihr Fahrzeug alle ein bis zwei Wochen waschen, um Salzablagerungen zu entfernen. Verwenden Sie dabei pH-neutrale Shampoos und die Zwei-Eimer-Methode. Bürstenwaschanlagen sollten Sie unbedingt meiden, da diese die Versiegelung mechanisch beschädigen können. Nach Fahrten auf stark gesalzenen Autobahnen empfiehlt sich eine zeitnahe Unterbodenwäsche.

Alle drei bis vier Monate ist eine Nachpflege mit einem Keramik-Booster sinnvoll. Dies frischt die wasserabweisenden Eigenschaften auf und verlängert die Lebensdauer der Versiegelung. Hochwertige Keramikversiegelungen halten bei richtiger Pflege drei bis fünf Jahre und bieten dabei deutlich besseren Schutz als herkömmliche Wachsversiegelungen, die bereits nach wenigen Monaten erneuert werden müssen.

Fazit: Präventiver Schutz lohnt sich

Eine Keramikversiegelung im Winter ist nicht nur möglich, sondern besonders sinnvoll. Sie schützen präventiv vor Streusalz-Schäden, profitieren vom selbstreinigenden Effekt genau dann, wenn Sie ihn am meisten brauchen, und starten mit perfekt geschütztem Lack ins Frühjahr. Mehr zum Thema Werterhalt durch professionelle Fahrzeugpflege erfahren Sie in unserem Beitrag So schützt professionelle Fahrzeugpflege den Wert Ihres Autos.

Bei Glanzeffekt Bayern bieten wir Ihnen die Expertise und die technischen Voraussetzungen für eine perfekte Winterversiegelung. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin unter 09175/228 oder besuchen Sie uns im Raiffeisenweg 1 in 91720 Absberg.